Moderne Laser- und IPL-Technologien für die professionelle Haarentfernung
Die dauerhafte Haarentfernung zählt heute zu den am häufigsten nachgefragten ästhetischen Behandlungen in dermatologischen und ästhetischen Praxen. Moderne Diodenlaser, Multi-Wellenlängen-Laser und IPL-Systeme ermöglichen eine effiziente, sichere und wirtschaftliche Haarreduktion bei unterschiedlichsten Haut- und Haartypen. Erfahren Sie, welche Technologien für die professionelle Haarentfernung zur Verfügung stehen, wie sie funktionieren und welche Vorteile sie für Ihre Praxis bieten.
Lasergestützte Haarentfernung
Dauerhafte Ergebnisse – langfristige Erfolge
Bei der dauerhaften Haarentfernung mit Diodenlasern wird die Haarwurzel durch gezielte Laserimpulse auf etwa 70° C erwärmt. Durch diese starke Temperatureinwirkung erfolgt die selektive und präzise Entfernung der Haarfollikel und das vorhandene Haar fällt aus. Neues Haar kann in der geschädigten Zelle nicht nachwachsen.
Professionelle IPL-Haarentfernung
Intensive Lichtimpulse – hervorragende Resultate
Bei der dauerhaften Haarentfernung mit IPL-Geräten (IPL = Intense Pulsed Light) treffen intensive Lichtimpulse auf die Haarfollikel. Das Melanin, das Pigment in den Haaren, absorbiert die Lichtenergie aus den Impulsen. Dies erhitzt die Haarfollikel. Sie werden geschädigt und können kein neues Haar mehr produzieren.
Vorteile
Empfohlene Produkte
Welche Systeme stehen für die professionelle Haarentfernung zur Verfügung?
Diodenlaser: Diodenlaser gehören heute zu den am häufigsten eingesetzten Technologien für die professionelle Haarentfernung. Sie arbeiten mit einer definierten Wellenlänge, die gezielt vom Melanin im Haar aufgenommen wird. Dadurch ermöglichen sie eine präzise Energieabgabe, kurze Behandlungszeiten und reproduzierbare Ergebnisse bei unterschiedlichsten Haut- und Haartypen.
IPL-Geräte: IPL-Systeme (Intense Pulsed Light) erzeugen intensive Lichtimpulse mit einem breiten Wellenlängenspektrum. Durch verschiedene Filter lässt sich die Lichtenergie an unterschiedliche Behandlungsziele anpassen. Neben der dauerhaften Haarreduktion können professionelle IPL-Systeme – abhängig von ihrer Ausstattung – häufig auch für weitere lichtbasierte ästhetische Anwendungen eingesetzt werden.
Multi-Wellenlängen-Laser: Moderne Multi-Wellenlängen-Laser kombinieren mehrere klinisch etablierte Laserwellenlängen in einem einzigen System. Dadurch lassen sich unterschiedliche Hauttypen, Haarfarben und Follikeltiefen noch gezielter adressieren. Je nach Gerätekonzept werden die Wellenlängen einzeln oder gleichzeitig eingesetzt, um die jeweiligen physikalischen Eigenschaften optimal zu nutzen und das Behandlungsspektrum zu erweitern.
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Die wichtigsten Infos zur professionellen Haarentfernung
Warum lohnt es sich, professionelle Haarentfernung anzubieten?
Für ärztliche Praxen bietet die Laserhaarentfernung die Möglichkeit, das eigene Leistungsspektrum gezielt um eine etablierte und seit Jahren stark nachgefragte Selbstzahlerleistung zu erweitern. Moderne Lasersysteme ermöglichen dabei reproduzierbare Ergebnisse, kurze Behandlungszeiten und eine gute Integration in bestehende Praxisabläufe. Patienten profitieren von einer langfristigen Alternative zu aufwendiger Rasur, Waxing oder Epilation.
Laser oder IPL – wann eignet sich welches Verfahren?
Beide Verfahren können sehr gute Ergebnisse erzielen und haben ihren festen Platz in der professionellen ästhetischen Medizin. Lasersysteme bieten den Vorteil einer gezielten Energieabgabe und ermöglichen heute – insbesondere mit modernen Mehrwellenlängen-Systemen – eine sehr individuelle Anpassung an unterschiedliche Hauttypen, Haarfarben und Indikationen. IPL-Systeme überzeugen dagegen durch ihre hohe Vielseitigkeit und können je nach Ausstattung mehrere lichtbasierte Anwendungen in einem Gerät vereinen. Welche Technologie die bessere Wahl ist, hängt letztlich davon ab, welche Behandlungen Sie anbieten möchten und welche Anforderungen Ihr Praxiskonzept erfüllt.
Warum ist die Laser-Haarentfernung ein sinnvolles Therapieangebot für ärztliche Praxen?
Die Laser-Haarentfernung ist ein stark nachgefragtes ästhetisches Therapieangebot, das sich gut in den ärztlichen Praxisalltag integrieren lässt. Sie ermöglicht eine dauerhafte Haarreduktion mit reproduzierbaren Ergebnissen und spricht eine breite Patientengruppe an, die gezielt nach medizinisch begleiteten Lösungen sucht.
Welche Haut- und Haartypen lassen sich behandeln?
Moderne Lasersysteme und professionelle IPL-Geräte ermöglichen heute die Behandlung nahezu aller Hauttypen nach der Fitzpatrick-Skala (Typ I–VI). Bei hellen Hauttypen (Fitzpatrick I–III) mit dunklen Haaren lassen sich in der Regel die besten Behandlungsergebnisse erzielen, da der Kontrast zwischen Haut und Haar besonders groß ist. Dunklere Hauttypen (Fitzpatrick IV–VI) enthalten mehr Melanin in der Epidermis. Um die Hautoberfläche bestmöglich zu schonen und gleichzeitig ausreichend Energie bis zum Haarfollikel zu transportieren, eignen sich insbesondere langwellige Lasersysteme wie Nd:YAG-Laser (1064 nm). Moderne Multi-Wellenlängen-Laser kombinieren mehrere Wellenlängen und ermöglichen dadurch eine noch individuellere Anpassung an unterschiedliche Hauttypen und Follikeltiefen. Eine besondere Herausforderung stellen sehr helle, graue, weiße oder rote Haare dar. Da diese nur wenig oder kein Melanin enthalten, kann die Lichtenergie nur eingeschränkt vom Haar aufgenommen werden. Die Wirksamkeit lichtbasierter Verfahren ist deshalb bei diesen Haarfarben deutlich reduziert oder nicht gegeben.
Mit wenigen neuen Patienten zur attraktiven Auslastung
Wir werden immer wieder gefragt, ab wann sich das Angebot der professionellen Haarentfernung eigentlich rentiert? Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, aber nehmen wir einfach zur Veranschaulichung ein Rechenbeispiel: Gewinnt eine Praxis durchschnittlich drei neue Patienten pro Monat und umfasst eine Behandlung im Mittel acht Sitzungen, entsteht nach dem Aufbau eines kontinuierlichen Patientenstamms eine Auslastung von rund 24 Haarentfernungsbehandlungen pro Monat. Bei einer durchschnittlichen Sitzungsdauer von etwa 30 Minuten entspricht dies rund 12 zusätzlichen Behandlungsstunden pro Monat beziehungsweise etwa 144 Behandlungsstunden pro Jahr. Da die Laserhaarentfernung in der Regel als Selbstzahlerleistung angeboten wird, kann jede Praxis anhand ihres individuellen Honorars einfach berechnen, welche Umsätze sich daraus ergeben und in welchem Zeitraum sich die Investition in ein Lasersystem amortisieren kann.
FAQ
Im ärztlichen Umfeld profitiert der Patient von medizinischer Expertise und vor allem hoher Behandlungsqualität, die zum Beispiel bei frei verkäulichen IPL-Haarentfernungs-Geräten aufgrund mangelnder Anwendungskenntnis nicht immer gegeben ist und sogar Hautschäden nach sich ziehen kann.
Quelle: intros Medical Laser
Durch die Serienstruktur der Behandlungen entstehen planbare und wiederkehrende Termine. Dies ermöglicht eine gute Auslastung, klare Kalkulation und eine wirtschaftlich attraktive Ergänzung des Praxisportfolios.
Quelle: intros Medical Laser
Die Laser-Haarentfernung fällt unter die NiSV (Verordnung zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung). Ärzte sind von der dort geregelten Fachkundepflicht ausgenommen und dürfen die Behandlung im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit durchführen. Zusätzlich ist gemäß den Arbeitsschutzvorgaben ein Laserschutzbeauftragter erforderlich, der einen entsprechenden Laserschutzkurs absolviert hat. In vielen Praxen übernimmt der behandelnde Arzt selbst diese Funktion.
Quelle: intros Medical Laser
Laser-Haarentfernung lässt sich gut standardisieren und in bestehende Termin- und Behandlungsstrukturen integrieren. Die Behandlungen sind planbar, wiederkehrend und können sowohl eigenständig als auch ergänzend zu anderen ästhetischen Leistungen angeboten werden.
Quelle: intros Medical Laser
Der Einstieg erfolgt in der Regel über die Auswahl eines geeigneten Lasersystems, eine strukturierte Einweisung und die schrittweise Integration in den Praxisalltag. Eine begleitende Beratung unterstützt Praxen dabei, das Angebot sinnvoll und nachhaltig aufzubauen.
Quelle: intros Medical Laser
Das ist sehr individuell. Je nach Haartyp und Haarbeschaffenheit umfasst die Behandlung meist etwa 3 bis 6 Sitzungen.
Quelle: intros Medical Laser
Die Länge der Sitzungen ist von der Größe des zu behandelnden Areals und dem gewählten Gerätetyp bzw. Behandlungskopf abhängig. Für die Epilation zweier Beine mit intros-Geräten wie dem Radilux:next benötigen Sie je nach Geräteeinstellung und Haartyp nicht länger als 30 Minuten.
Quelle: intros Medical Laser
Bei optimalen Voraussetzungen können durchschnittlich 75 bis 95% der Haare dauerhaft entfernt werden.
Quelle: intros Medical Laser
Patienten sollten mindestens 4 Wochen vor und nach der Behandlung die direkte Sonne meiden und beim Aufenthalt im Freien einen Sonnenschutz auftragen.
Quelle: intros Medical Laser
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